Donnerstag, 21. November 2013

Die Schneekönigen

K.:Du bist crazy O.o
Ich:Nein bin ich nicht...
K.:Doch jedes andere Mädchen liebt sowas,nur du nicht :o
Ich:Ich bin halt unromantisch :/

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Nein bin ich nicht,ich bin es nur leid verletzt zu werden,allein gelassen und hintergangen zu werden.Menschen sind furchtbar.Sie fügen anderen mit ihrem Verhalten schmerzen zu.Sie lassen sie leiden.Sie töten sie.Und ich will das nicht.Ich will nicht das sie mir weh tun,nocheinmal halte ich das nicht aus.Nocheinmal schaffe ich das nicht,ich kann das nicht nocheinmal durchstehen.Ich bin zu schwach.Die Schwäche lässt mich zu Eis erstarren und alles um mich herum einfrieren.

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Aber ich will nicht allein sein.Allein mit meinen Gedanken.Sie sind so beängstigend.Ich will nicht das sie mich einfrieren,immer mehr lähmen bis ich mich nicht mehr bewegen kann.Ich will das nicht.Ich will auch wieder Wärme spüren können und Geborgenheit,ich will keine Angst mehr haben müssen.Ich will doch nur nicht verletzt werden,kann das denn keiner verstehen?Ist das denn so unnormal?Ich will doch nur nicht schon wieder leiden müssen.Ich will doch nur jemand der auf mich aufpasst,der sich die Mühe macht sich um mich zu kümmern,der mich beschützt und wärmt wenn ich drohe zu erfrieren.Mehr will ich doch gar nicht.Warum müssen Menschen immer diesen bitteren Schmerz verursachen?Warum?Ich verstehe es einfach nicht.

Love Yamai

 

Tired but alive

Hatte heute mein drittes 1 Tagespraktikum.Nach dem gestern hatte ich totale Angst davor,dass ich wieder etwas machen muss bei dem ich mit vielen Menschen zu tun habe.Als ich ankam stellte sich zum Glück heraus,dass es ein Bürojob ist und ich nur mit Akten zu tun habe.Ich mag Akten,sie sind so kalt und sachlich.Jedenfalls hab ich von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr gearbeitet und bin dann nach Hause,schlafen.Der Job hat mir eigentlich Spaß gemacht,aber ich war dann doch ziemlich froh zuhause zu sein und meine drei Praktikumsstempel für die Schule zusammen zu haben.
Morgen habe ich dann wieder regulär Schule und leider auch meine gehasste Klassenlehrerin,sie hatte von anfang an etwas gegen mich und blamiert mich liebend gern vor der ganzen Klasse,weil ich in Mathe nicht sonderlich gut bin.
Ich bin müde und leg mich erstmal hin.

Love Yamai

Mittwoch, 20. November 2013

Let me sleep

Ich kann nicht schlafen.Es ist so kalt und dunkel.So einsam.
Niemand kann mich hören.Ich bin allein,abgeschnitten von der Welt.
Bin allein mit all den Monstern.Sie wispern mir Dinge zu die ich nicht hören will,aber ich kann sie einfach nicht abschütteln.
Sie verfolgen mich schubsen mich herum,lachen mich aus.Ich versuche sie mit Musik zu übertönen

"Let me sleep in your in your arms.Let me breath that clean bright lights around you."

 Lass mich in deinen Armen schlafen.Gib mir ein bisschen Sicherheit,ich brauch deine Nähe,
...die Einsamkeit bringt mich um.
Bitte,nur einmal,lass mich dir einmal nah sein.
Nur ein einziges Mal.
Bitte.


In love Yamai



 
 

Vergessen

Ich habe einfach vergessen wie man lebt,wie man ehrlich lacht,wie sich Schmetterlinge im Bauch anfühlen,wie schön manchmal leben sein kann,wie es ist Glück zu haben oder glücklich zu sein.Ich habe vergessen wie man liebt,wie Freudentränen schmecken,wie sich Freiheit anfühlt.Habe vergessen wie es ist voller Energie und Ideen zu sein.Wie unbeschwert man sein kann.Ich habe es einfach vergessen.

In love Yamai

 

Hallo Welt

Hallo Welt,

mein Name ist Yamai.Eigentlich wäre ich ein ganz normaler Teenager,hätten sich meine Eltern nicht getrennt als ich 10 Jahre alt war.Ich war ein fröhliches Kind wenn auch etwas schüchtern,aber ich hatte Freunde war sogar relativ beliebt und gut in der Schule.Dann in den Sommerferien kurz vor meiner Versetzung an ein Gymnasium ließen meine Eltern die Bombe platzen,sie wollten sich trennen.Ich hatte selbst schon mitbekommen,dass es nicht mehr wie früher war.Mein Vater blieb die ganze Woche in seiner Firma und arbeitete ununterbrochen.Er hatte keine Zeit für mehr für mich,ich war zwar enttäuscht,weil ich sehr an ihm hing und ihn als Vorbild sah,aber ich ließ ihn in ruhe.Wenn meine Eltern stritten,sich stundenlang gegenseitig anschrien und meine Mutter in Tränen ausbrach saß ich in meinem Zimmer und flüchtete mich in die Welt der Bücher.In den besagten Sommerferien jedenfalls hatten meine Eltern beschlossen,dass sie Abstand voneinander brauchten und mein Vater ausziehen muss.Für mich brach eine Welt zusammen,zu meiner Mutter hatte ich nie so ein gutes Verhältniss wie zu meinem Vater.Ich weinte viel,fand mich nach einer Zeit damit ab,zumindest sagte ich anderen Leuten das ich es tat.Die Wahrheit ist aber ich vermisse ihn noch heute,Jahre später noch sehr,so sehr ich auch versuche ihn zu vergessen.Jedenfalls kam ich ans Gymnasium,aufgrund meiner schüchternen und eher in mich gekehrten  Art die sich durch die Trennung noch verstärkt hatte fand ich nur langsam Freunde.Auch eine beste Freundin die mir sehr viel bedeutet hat.Die 5. Klasse war ich Klassenbeste,allerdings nicht mehr so beliebt wie in der Grundschule.In der 6. Klasse ging es dann los,meine beste Freundinn ließ mich für ein anderes Mädchen fallen und ich stand alleine da.Meine Leistungen ließen nach waren aber weiterhin im guten bis sehr guten Bereich,sodass meine Mutter nicht meckern konnte.Ich traf mich seltener mit den wenigen Freundinnen die ich hatte und las stattdessen teilweise bis zu 3 Bücher am Tag.Es tat mir gut für eine Weile in ihre Welten abtauchen zu können.In der 7. Klasse ging es dann los,dass sich Jungs für Mädchen interessierten und umgekehrt,ich verliebte mich in den neuen der in meine Klasse kam.Er war anders als die anderen so wie ich,er war auch bei seiner Mutter aufgewachsen und las gerne.Ich fühlte mich zu ihm hingezogen aber mein schüchterne Art hielt micn davon ab mit ihm zu sprechen.Zudem schloss er sich den "beliebten Jungs" an die nur Augen für die "Modelclique" hatten zu der jch durch meine Art und mein Aussehen nicht gehörte.Das wurmte mich,auch mein Vater der inzwischen eine neue Freundin gefunden hatte interessierte sich nicht für mich.Wenn er überhaupt mal anrief dann nur um mir zu sagen,dass meine schulischen Leistungen ihm nicht genügten und er mich zu fett fand.Ich begann mich zu hassen.Dann schmiss er uns plötzlich aus dem Haus in dem meine Mutter,meine Schwester und ich wohnten,sodass wir zu meinen Großeltern ziehen mussten.Das machte mir zu schaffen.Ich hatte mein ganzes Leben in diesem Haus verbracht,ich wollte nicht weg,beugte mich aber brav dem Willen der Erwachsenen.Mein neues Zimmer war auf dem Dachboden,2 Stockwerke über der eigentlichen Wohnung,ich war weit weg von allen anderen.Allein gelassen worden mit meinen Gedanken und meinem Hass auf mich selbst der immer stärker wurde,mit 12 griff ich das erste mal zu einer Schere und verletzte mich damit selbst,nicht besonders tief,aber so dass es blutete.Die Narben versteckte ich unter Pullovern.Einmal im Sportunttericht fielen sie meinen Mitschülerinen und Freundinnen doch auf sie fragten wieso ich dass täte.Ich habe erwiedert weil es mir hilft.Damit war das Thema für sie erledigt.Für mich nicht,ich merkte wie sie mich anstarrten und distanzierte mich,die Schnitte wurden tiefer und mehr.Aud der Schere wurde eine Spitzerklinge.Der Druck war groß,ich fing an mir immer mehr Gedanken über mich zu machen.Warum war ich nicht so beliebt wie andere,warum redet er nicht mit mir?Bin ich nicht hübsch genug?Bin ich zu dick,hat mein Vater vielleicht Recht?Ich recherchierte über Diäten und fing an zu hungern,kaum noch zu essen,aber mein Gewicht schwankte stark.Ich war unglücklich.Meine Leistungen wurden noch schwächer.Und seitdem ist es immernoch so,mein Selbsthass wird immer größer,mein Essverhalten ist nichtmehr normal,ich bin eine Einzelgängerin,und ich verletze mich selbst.Ich kann Nachts nicht mehr schlafen und mein Wunsch zu gehen wird größer,aber ich kämpfe.Ich bin Yamai und das war meine Geschichte.

In love Yamai