Samstag, 21. Dezember 2013

Alive or just breathing?

Ich bin eben nach Hause gekommen.War auf einer Familienfeier,hab mich mit meiner Cousine nach drinnen verzogen als alle draußen gegrillt haben und hab nur ein bisschen Weißbrot gegessen.Vor der Feier hätte ich eigentlich einen Auftritt vom singen gehabt,aber ich konnte mich nicht dazu aufraffen.So wie zu so ziemlich allem momentan.Ich hab bis 12 Uhr geschlafen.Meine Mutter ist total ausgerastet deswegen und hat mich angeschrien,meine kleine Schwester hat geweint und ich,ich hab es über mich ergehen lassen.Wie immer.
Manchmal frage ich mich ob ich überhaupt noch lebe,nicht körperlich sondern seelisch.Ich zeige keine Gefühle mehr und lasse alles über mich ergehen ohne etwas zu sagen.Ich tue was man von mir verlangt ohne zu widersprechen.Ich bleibe immer auf dem mir vorgeschriebenen Weg.Aber ich sehe schon lange keinen Sinn mehr in meinem handeln.Ich komme mir selbst so leblos vor,wie eine Marionette die an ihren Fäden hin und her gezogen wird ohne etwas selbstständiges tun zu können.Alles hat seine Bedeutung verloren,aber niemand merkt es.Niemand merkt es das ich schon längst nicht mehr das Mädchen bin das ich einmal war.Keiner merkt das mein lächeln aufgesetzt ist und wie falsch es klingt wenn ich lache.Niemand bemerkt das ich nicht glücklich bin,weil ich nicht schaffe es anderen zu zeigen,weil ich immer das durchgeknallte und ein bisschen überdrehte Mädchen spiele,weil ich nicht anders kann.Ich hab keinen Einfluss darauf,ich funktioniere einfach so wie die anderen es von mir erwarten.Aber innerlich zerbreche ich daran.Die geschluckten Gefühle und unausgesprochenen Worte und Gedanken liegen schwer auf meinem Herz und ziehen mich immer weiter in die Tiefe.In die Dunkelheit und Kälte.Dorthin wo ich einsam bin und mich niemand mehr erreichen kann.













  
"Das ist meine Welt,so schnell lass ich niemanden rein"-Casper

Ich wollte immer einfach nur wie die anderen sein.Fröhlich,hübsch,dünn,süß und beliebt.Wollte eine heile Familie die sich um mich sorgt und mich liebt.Freunde die für mich da sind wenn es mir schlecht geht und auch in schweren Zeiten zu mir stehen.Wollte all das was ich nie hatte.Ich habe gekämpft um zu bekommen was ich wollte,habe immer wieder zurückweisungen bekommen,habe Rückscläge erlitten und mich in Menschen getäuscht.Bin misstrauisch und ängstlich geworden,kann nicht mehr unter Menschen sein,kapsel mich ab und kämpfe allein.Mein Gegner?Ich selbst.Ich weiß nicht ob ich diesen Kampf gewinnen kann,denn ich habe das Gefühl das ich zerbrochen bin und jeder der versucht mich wieder zusammen zu setzen sich an den Scherben schneidet und sie fallen lässt,bis sie irgendwann so klein sind,das es unmöglich ist.Ich will das nicht,diese Vorstellung macht mir Angst.Ich will doch nur geliebt werden,aber auf der anderen Seite stoße ich alle weg die mir nah kommen aus Angst verletzt zu werden.Ich bin so kompliziert geworden,so panisch und scheu.Ich erkenne mich selbst manchmal nicht wieder.













In love Yamai



 
 

3 Kommentare:

  1. Was ist schlimmer tot sein oder tot fühlen? Ich würde sagen zweiteres, denn dann weiß man es uund man spürt den Schmerz des Nichts,w as so zielich das schlimmste ist,d ass mir einfällt. Wie spricht man deinen Namen eigentlich aus? Wenn du vom Weg auch nur ein klein wenig abweichen würdest, was wäre dann? (ICh will dich zu nichts an stiften) es ist wichtig,d ass du LEBST, denn dz tust e nur einmal und du kannst nie wieder SEIN, doch vllt. ist dir NIchtS lieber als NICHTS. Was weiß ich schon? WEntschuldige diesesn überflüssigen Kommentar. Was ist mit meinem Tag?

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    1. Man spricht meinen Namen "Jamai" aus,mit Betonung auf dem "i".
      Ich weiß nicht genau was ich alles tun würde wenn ich vom Weg abweiche,aber ich würde mein Leben grundlegend ändern.
      Das mit dem Tagg tut mir Leid,hab ich total vergessen,das passiert wenn ich Kommentare einfach veröffentliche ohne sie gelich zu beantworten.Sorry.

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