Freitag, 14. Februar 2014

Sie hat es ihm geschrieben.
Seit dem habe ich jegliches Zeitgefühl verloren.
Meine Augen brennen,ich weiß nicht ob es daran liegt das ich auf den Bildschirm meines Laptops starre oder das ich weine.
Die Tränen laufen über meine Wangen,ganz ohne Grund.
Ich fühle nichts,keine Enttäuschung,keine Trauer,keinen Schmerz.
Nur eine dumpfe Leere.
Immer wieder hallen seine Worte in meinem Kopf wieder.
Ich kann nicht mehr.
Warum?
Warum kann mich nicht ein einziger Mensch lieben?
Diese Welt will mich nicht.
Jedesmal wenn  ich einen Funken Hoffnung spüre kommt ein kalter Regen und erstickt ihn.
Meine Fassade bröckelt.
Ich lache,mache Scherze,aber meine Augen verraten mich.
"Du siehst traurig aus,wer dich kennt dem fällt das auf"
Ich kann die Tränen nicht unterdrücken,sie laufen über meine Wangen,über meine perfekte Maske und spülen sie weg.
Ich fühle mich so hilflos.
Er war mein Grund nicht aufzugeben,alles was ich wollte war seine Freundschaft,Liebe,Anerkennung.
Ich wollte etwas besonderes für ihn sein.
Sein Engel,seine stille Beschützerin,seine treue Gefährtin,jemand in dessen Nähe er sich wohl fühlt,jemand dem er vertrauen kann,bedingungslos.
Aber das werde ich nie sein.
Ich werde das unscheinbare Mädchen sein das ich schon immer war.
Heute.
Morgen.
Vielleicht für immer.
Aber was heißt das schon?
Für immer kann so kurz sein.

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